Die chinesische Mauer
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Beitrag von:
Mira
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Die chinesische Mauer ist mit ihren 8.851.8 km das größte Bauwerk der Welt, sie wurde 214 v. Chr. vom ersten chinesischen König erbaut, der sein Kaiserreich vor den Völkern aus dem Norden schützen wollte.
Die Mauer zieht sich durch 9 chinesische Provinzen und ist in der Regel 6-9 m hoch und 4-8 m breit. Alle
12 m wurden hohe Türme errichtet, die als Aussichtstürme oder als Waffenlager dienten.
Man nimmt an, dass in etwa 25.000 Türme in der Mauer eingebaut waren.
Um Peking herum ist sie am Meisten restauriert und für Touristen zugängig.
Kategorie: Denkmäler
Mauer erwandern
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Beitrag von:
Katrin
Bewertung: |
Ein Bauwerk wie die Chinesische Mauer kann man sich prinzipiell auf zwei verschiedene Arten und Weisen antun: Dennoch ist nichts schöner, majestätischer und atemberaubender, und letztlich auch befriedigender (nicht nur wegen der Fotoausbeute), als eine Wanderung auf einem der selten begangenen Abschnitte der Chinesischen Mauer. Vorzugsweise auf dem Abschnitt zwischen Jinshanling und Simatai, wobei der Abschnitt, von Simatai ausgehend, gerade mühevoll und von Hand rekonstruiert wird. Die Steine und Deckplatten müssen von Hand auf die steilen Mauerabschnitte transportiert und eingebaut werden, wie anno dunnemals, anders geht es nicht. Das umgebende Terrain erlaubt keinen Maschineneinsatz - zu steil fallen beiderseits die Hügel ab. Zementmischer und Rüttler? Geht gar nicht. Verschiedene Hotels in Beijing bieten diese Touren an. Man wird mit dem Bus nach Jinshanling gebracht, was trotz neugebauter Autobahn seine Zeit dauert. Auf der Tour werden 30 Wachtürme passiert, zum Zeitpunkt der Rekonstruktion waren nur 22 möglich. Man benötigt keine spezielle Wanderausrüstung, aber gute Schuhe und ein Lunchpaket. Diese Tour ist nichts für ältere Menschen, es sein denn sie sind wirklich topfit und gut beweglich. Hypertonikern und erwachsenen Asthmatikern ist ebenfalls abzuraten, es gibt auch wesentlich einfachere Stellen an der Grossen Mauer, die gut rekonstruiert sind, Badaling z.B. Einen weiteren Vorteil hat das Erklimmen der Mauer von Jinshanling aus übrigens noch: man entgeht dem, besonders in der Hauptsaison schlechtweg unerträglichen Gewimmel an Touristengruppen, man kann sein Erlebnis mit der grandiosen Grossen Mauer in aller Stille geniessen. Von einem sturmumtosten Wachturm aus zusehen, wie die Mauer sich, scheinbar gänzlich ohne Aufschüttungen, ohne Anpassung des Terrains, über die Hügel schlängelt wie eine dicke Raupe und am Ende des Tages, im Bus sitzend , sagen: Ja, ich war auf der grossen Mauer! Und wie. Dieser Tag ist garantiert unvergesslich. Es gibt auf der Mauer übrigens fliegende Händler, die Getränke und Mauersouveniers zu überteuerten Preisen verkaufen, Champagner und Nescafé inklusive. Wer´s mag und bezahlen möchte. Und die Händler sind bestimmt alle nicht mit Reichtümern gesegnet.
Man kann sie sich präsentieren lassen und dann sagen: Aha, auch das habe ich gesehen.
Und man kann sich dieses Bauwerk zu Eigen machen, in dem man einige Kilometer darauf entlang wandert, mit steilen, schweißtreibenden Anstiegen, spektakulären und atemberaubenden Ausblicken, Kletterpartien, die so steil sind, dass man sich als Bildungsbürger, der natürlich weiss, dass die Chinesen auf der Mauer einen Kurierdienst unterhielten, der von eventuell stattgefundenen Überfällen der Mongolen (welche trotz Mauer letztlich in ihrem Bestreben, China zu erobern, siegreich waren ...) berichten sollte, unwillkürlich fragt, wie konnten die bloß?! Wie konnten die bloß auf diesen steilen schmalen Stufen auf- und ablaufen? Und dabei so schnell sein?











